Costa Rica

Costa Rica wird im Osten durch den Atlantischen Ozean, im Westen durch den Pazifischen Ozean eingegrenzt. Im Norden grenzt Costa Rica an Nicaragua und im Süden an Panama. Das Klima des Landes kann als "tropisch-immerfeucht" bezeichnet werden.

Es regnet je nach Region sehr unterschiedlich. Auf der Missionsstation "Finca Tinamastes" kann je eine Regenzeit und eine Trockenperiode im Laufe des Jahres beobachtet werden. Costa Rica ist von der Natur reich ausgestattet. Es gibt in dem relativ kleinen Land (51'000 Quadratkilometer, d.h. etwas grösser als die Schweiz) eine hohe Vielfalt an Bäumen, Palmen- und Orchideenarten.

Die Costaricaner sind ein freundliches und friedfertiges Volk. Die Landessprache ist Spanisch. Die Religionsfreiheit ist gesetzlich verankert, doch die Römisch-Katholische Kirche definiert die Staatsreligion. Sie hat enormen gesellschaftlichen und politischen Einfluss.

In Costa Rica leben neben den Costaricanern, Nicaraguanern und anderen Mestizen auch eine kleine Minderheit: Indianer (ca. 1% bzw. ca. 30'000 Personen). Bevor Kolumbus kam, machten sie die Gesamtbevölkerung aus. Im Laufe der Geschichte, seit anfangs des 16. Jahrhunderts, wurden sie bedroht und durch Geschäftemacher um ihr Land betrogen. Erst im Jahre 1977 wurden den Indianern Reservate zugeteilt.

Die Gebietszuweisung an die Indianer (Reservate) reicht nicht aus, um ihre ursprüngliche Nahrungsversorgung zu gewährleisten. Leider hilft der Staat bei der wirtschaftlichen Integration den Indianern kaum.